Aus der KÖWO vom 28.07.16

Bundesliga-Nachwuchs lief mit Stutzen vom FC Königstein auf

Königstein – Am Sonntag hatte der 1. FC-TSG Königstein die beiden U19 Bundesliga Teams von Bayer 04 Leverkusen und dem Karlsruher SC auf der Rasensportanlage „Altkönigblick“ zu Gast. Beide Mannschaften sind in der Bundesligarunde in unterschiedlichen Bezirken eingeteilt und man suchte in der geografischen Anreisemitte zur Ausrichtung eines Vorbereitungsspieles zur neuen Runde einen Ausrichter. Hier bot sich der Hochtaunuskreis an und die Wahl fiel auf den 1. FC-TSG. Aufgrund der Ferienzeit und der an der Zufahrt zu den Sportplätzen herrschenden Baustellensituation war es nicht ganz einfach, letztlich am Spieltag die Ausrichtung zu stemmen, zumal kein Erfahrungswert ob der zu erwartenden Zuschaueranzahl vorlag. Mit Hilfe der städtischen Verwaltung wurden der erwartete Verkehrsfluss und die Parkplatzsituation organisiert. Zwei Tage vor Spielbeginn erkrankte leider noch der Hausmeister der Friedrich-Stoltze-Schule.Vom Krankenbett aus wurde unter Mithilfe seiner Familie die Hallen- und Mannschaftsbetreuung organisiert, an dieser Stelle weiterhin gute Besserung! Beim mittäglichen, zeitgleichen Eintreffen der Mannschaften standen circa 30 Helfer bereit, um für einen reibungslosen Ablauf des Spieles und für die Verköstigung der Zuschauer zu sorgen. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit den städtischen Finanzen und sorgte kurz vor Anpfiff durch einen kräftigen Regenschauer für die automatische Bewässerung des Rasens. Etwas verwundert rieben sich die 120 anwesenden Zuschauer beim Auflaufen der Akteure über die fehlenden Rückennummern der Leverkusener Akteure die Augen. Der Zeugwart hatte wohl einen Koffer zu wenig in den Bus gepackt. Letztlich ließ der Regen nach, die Zuschauer sahen ein flottes Spiel mit dem Endergebnis von 3:0 für die „Roten“ aus Leverkusen. Nach eigenem Bekunden waren die Mannschaften mit der Abwicklung und dem anschließenden, in Minutenschnelle verzehrtem Essen, von Party Jochmann aus Kronberg, frisch zubereitet, sehr zufrieden und sind auch wieder gut zu Hause angekommen. Der Dank der Veranstalter geht an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Die Abbaumannschaft ließ den Tag bei einem gemütlichen Abschlussschoppen am TSG Vereinsheim ausklingen.

Nachlese Weinfest (Text und Bilder: KÖWO)

Auf der grünen Wiese vor dem Bürgerhaus Falkenstein ließ es sich unter dem Schutz der Stoff-Pavillons gut bei einem Gläschen Wein aushalten. Fotos: Schemuth

Falkenstein (el) – Schon lange ist der Ruf laut geworden nach einem Weinfest in Königstein. Vernommen und in die Tat umgesetzt hat ihn dann letztendlich die TSG Falkenstein, die am vergangenen Sonntag zum zweiten Weinfest einlud. Die Wiese und der Platz vor dem Bürgerhaus Falkenstein eigneten sich perfekt als Kulisse für das Fest, in dessen Mittelpunkt die vereinseigene Straußenwirtschaft stehen sollte. Liebevoll mit künstlichen Reben dekoriert war das hölzerne Rondell, an dem ingesamt acht Weine verkostet wurden.

„Den Weinpavillon haben wir im vergangenen Jahr selbst angeschafft und ihn von einer Schreinerei an der Mosel erworben“, verrät der zweite Vorsitzende Peter Hofmann, der auf eine ganze Batterie an Helfern zurückgreifen konnte. Das war auch vonnöten, denn der ehrenamtliche Einsatz war mehr als gefragt. Helfende Hände wurden überall gebraucht. Der Winzerbraten, eine wahre Delikatesse, musste ebenso gekonnt angeschnitten werden, wie Spundekäs, Brezel und Fleischwurst über die Theke gingen. Am Nachmittag galt es auch noch, die mit selbst Gebackenem bestückte Kuchentafel zu bestücken. Und sogar musikalisch umrahmt wurde das Ganze durch den Spielmannszug Kronberg, der immer wieder aufspielte, um die Besucher zu erfreuen und nur wenige Pausen für sich in Anspruch nahm.

Auch an den Tischen, die durch weiße Stoffpavillons überdacht wurden, unterhielt man sich bestens bei einem Gläschen Weiß-, Rose- oder Rotwein. Allein diese Szenerie zu beobachten, wird Bestätigung genug sein für die Veranstalter, um schon jetzt an eine Neuauflage des Festes im kommenden Jahr zu denken. Dabei habe man laut Peter Hofmann ursprünglich schon seine Bedenken gehabt, ob man ein zweites großes Fest schon so bald nach dem „Tanz in den Mai“ – eine Veranstaltung der Falkensteiner Vereine – werde stemmen können. Die große Resonanz auf die Einladung zum Weinfest, das auch als Frühschoppen mit Blasmusik verstanden werden will – daher der frühe Beginn am Sonntag um 11 Uhr – gibt den Organisatoren Recht, dass sie ganz genau den Geschmack der Falkensteiner und auch von so manchem Königsteiner, der vorbeischaute, getroffen haben.

Wo Genießer sind, findet man auch Menschen, die arbeiten, damit es anderen gut geht. Hut ab daher für die Weinfest-Helfer!

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